i-factory
Informatik erleben
Ausstellungskonzept und Idee, Projektentwicklung und -leitung, Ausstellungsarchitektur und Szenografie, Visuelle Gestaltung, Grafik, Illustration, Konzept Multimedia, Spielentwicklung, Interaction Design, Dialogtexte
Typus Permanente Ausstellung
Grösse 400m²
Jahr Eröffnung November 2010
Bauherr / Kunde Verkehrshaus der Schweiz
Partner Hasler Stiftung
Ort Verkehrshaus in Luzern
Für das Verkehrshaus der Schweiz haben wir ein Ausstellungskonzept erarbeitet mit dem Ziel, SchülerInnen und Besuchern des Verkehrshauses das Thema Informatik näherzubringen. Wir haben hierfür einen spielerischen Ansatz gewählt, welcher sich sowohl in einem ganzheitlichen Design als auch in der Vermittlung zeigt und so der Ausstellung ein unverwechselbares Gesicht gibt.
Der Besucher löst zu Beginn der Ausstellung eine Spielfigur und bekommt so seinen digitalen i-friend, welcher ihn persönlich durch die Ausstellung begleitet und ihm diese erklärt. In vier Themeninseln werden Grundthematiken (Sortieren, Komplexität, Koordinieren, Programmieren) der Informatik erklärt. Diese werden anhand von eigens dafür entwickelten Spielen an grossen Multiuser-Multitouch-Medientischen (mit Fiducialtracking) erlebbar gemacht. Beim i-quiz erfährt der Besucher, wo im Alltag die Informatik überall Einzug gehalten hat. Am data-check können die persönlichen Daten eingesehen und mit denen anderer Besucher verglichen werden. An derselben Station besteht die Möglichkeit, sich mit seinem i-friend fotografieren zu lassen.
Des Weiteren können an den Medientischen sogenannte „Drops“ gesammelt werden. Diese beinhalten thematische Vertiefungen mit Texten, Spielen und Bilderwelten. Der Besucher bekommt so die Möglichkeit, sich seine eigene Ausstellung zusammen zu stellen. Zuhause kann er sich mit der Barcodenummer seines Verkehrshaustickets auf der Webseite der i-factory einloggen. Dort kann er seine Drops auspacken und lesen und findet seinen i-friend wieder. Die Webseite ist eine Ergänzung und Erweiterung der Ausstellung.
Alle Themeninseln haben wir zusätzlich mit sogenannten Hands-on und analogen Spielfeldern ergänzt, mit welchen insbesondere auch Schüler der unteren Stufen die Möglichkeit haben, Informatik zu begreifen.
www.i-factory.verkehrshaus.ch
